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Zahnwechsel:

Geburt              keine Zähne
3.-4. Woche    Ausbruch der Milcheckzähne
4.-5. Woche    Ausbruch der Milchzangen + Milchmittelzähne
4.-8. Woche    Ausbruch der Backenzähne
5.-6. Woche    Ausbruch der Milcheckschneidezähne
         (Hier bitte darauf achten, dass die Milchzähne ausfallen, manchmal müssen diese vom Tierarzt gezogen werden.)
4.-5. Monat    Wechsel der Zangen und Schneidezähne
4.-7. Monat    Wechsel der Backenzähne
        Während des Wechsels reagieren die Welpen unterschiedlich (wie Babys). Manche leiden, anderen merkt man gar   nichts an.
        Aber egal, wie die Zwerge reagieren, sie brauchen keine besondere Pflege. Futter wie immer und Kauknochen,          damit die Zähne besser rausfallen können. So richtig dicke Rinderknochen sind da besonders beliebt.

Impfungen:
Grundimmunisierung:
8. Lebenswoche:
Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose (wahlweise hochtitriger Impfstoff
Staupe, Parvovirose)

12. Lebenswoche:
Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut

16. Lebenswoche:
Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut

15. Lebensmonat:
1. Wiederholungsimpfung

Patellaluxation
Die Luxation der Kniescheibe ist eine der häufigsten Kniegelenkserkrankungen bei Klein- und Zwerghunderassen.

Genetisch bedingte Patellaluxationen luxieren zu 75-80% nach innen und betreffen hauptsächlich Miniatur- und Zwerghunderassen.

Bei 20-25% der angeborenen Patellaluxationen handelt es sich um eine Luxation nach außen, von denen überwiegend Hunde mittlerer und großer Rassen betroffen sind.

Gradeinteilung der Pat. Lux nach Singleton (1969) und Putnam (1968):

Grad 0
Patella nicht luxiert, nicht luxierbar
Grad 1 Die Kniescheibe kann in Beuge- und/oder Streckstellung durch manuellen Druck verlagert werden. Ein Einstellen des Druckes führt zur spontanen Reposition.
Grad 2 Die Kniescheibe kann durch manuellen Druck oder durch Beugung und/oder Streckung des Kniegelenks durch den Untersucher oder des Tieres selbst luxiert werden. Die Kniescheibe bleibt luxiert und erst durch Druck oder aktives Beugen und Strecken durch den Untersucher oder des Tieres selbst erfolgt eine Reposition der Patella.
 Grad 3 Die Kniescheibe ist ständig verlagert. Sie kann durch Druck in ihre normale Stellung gebracht werden. Ein Einstellen des Druckes bewirkt ein erneutes Luxieren der Patella.
 Grad 4  Die Kniescheibe ist ständig verlagert. Eine Reposition ist nicht möglich.

 Die Untersuchung wird im Stehen oder in Seitenlage durchgeführt, ist eine rein manuelle Untersuchung unter Beugung und Streckung des Hinterbeines und ist völlig schmerzfrei.

 

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